Benutzung

Die beiden Lesesäle, in denen schon Gottfried Keller, Lenin, Tucholsky und Joyce gesessen sind, bilden das Herzstück der Museumsgesellschaft. Repräsentativ wirkt der grosse, denkmalgeschützte Saal mit den Säulen, der reichen Stuckdecke und den begehrten Fensterplätzen mit Blick auf Limmat und Lindenhof; elegant und nüchterner der Salon, der tagsüber vor allem den Studierenden als Arbeitsort dient und abends zum Veranstaltungssaal wird. Beide Säle laden zu jeder Art von Lektüre ein: hier kann man sich rasch über den Lauf der Welt informieren, man kann sich von Illustrierten unterhalten lassen, man kann zeitvergessen herumschmökern, sich in einen Fachartikel vertiefen oder über einem Buch Zeit und Umwelt vergessen. Die Durchmischung des Publikums wird von vielen als besonders anregend erlebt. Berufstätige, Pensionisten und Studierende mit ihren verschiedenen Interessen und Zeitplänen teilen sich hier respektvoll Raum und Lektüre.

Der Besuch der Lesesäle ist Mitgliedern vorbehalten (→ Mitglied werden).