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Projekte

Was passiert im Denkraum? Welche Autoren sind bald lesend in Zürcher Wohnzimmern zu erleben? Gibt es eine mittel-osteuropäische Literatur und wenn ja, wovon erzählt sie? In mehreren langfristig angelegten Projekten engagiert sich das Literaturhaus für die Förderung des Schreibens und den literarischen Austausch.

Jeweils am letzten Februarwochenende lädt das Literaturhaus dazu ein, an einem dreitägigen Festival die Literatur eines Landes oder einer geographischen Region näher kennen zu lernen. Nach den Tagen arabischer, russischer und indischer Literatur fanden vom 22.-24. Februar 2019 die «Tage argentinischer Literatur» statt, zu Gast waren so herausragende Autor*innen, Übersetzer*innen und Publizist*innen wie Selva Almada, María Cecilia Barbetta, Martín Caparrós, Leila Guerriero, María Luque, Alan Pauls, Claudia Piñeiro, Beatriz Sarlo, Samanta Schweblin u.a. Das detaillierte Programm finden Sie hier.

In Kooperation mit und dank Unterstützung von:

Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Avina Stiftung, Albert Huber-Stiftung, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, Übersetzerhaus Looren, Romanisches Seminar der Universität Zürich, Zeitschrift «Reportagen», Kino Xenix, Internationales Comic-Festival Fumetto, Internationales Literaturfestival Buenos Aires FILBA, Argentinische Botschaft in der Schweiz.

Sofalesungen.ch bringt Literatur nach Hause: Die öffentlichen Lesungen in privaten Räumen sind persönlich, originell und unkonventionell. Sie finden in WG-Wohnzimmern, Ateliers, Hinterhöfen oder Schrebergärten statt und bringen lesende und schreibende Menschen zusammen. Die Sofalesungen präsentieren junge Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und anderswo. Die Gastgeberinnen und Gastgeber sind Leute wie du und ich, leidenschaftliche oder verhinderte LeserInnen.

 

Sofalesungen werden ermöglicht durch Engagement Migros, den Kanton Zürich und die Stadt Zürich, in Kooperation mit Literaturhaus Basel, Literaturhaus Lenzburg, Literaturhaus Zentralschweiz. Mehr Infos unter http://sofalesungen.ch/

 

 

Seit 2004 findet jedes Jahr im Juni in Zusammenarbeit mit der Pro Helvetia ein Kritikerworkshop zur mitteleuropäischen Literatur statt. Jeweils vier bekannte Literaturkritiker aus Mitteleuropa diskutieren mit ca. 12 Schweizer Kolleginnen und Kollegen über ins Deutsche übersetzte Neuerscheinungen aus ihren Ländern. Dabei werden neben Fragen zur literarischen Tradition und Ästhetik auch die Literaturszene generell, die Rezeptionsweisen, das Verlagswesen und die Medien des jeweiligen Landes besprochen. Bisherige Gastländer waren: Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Serbien.

Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

 

Initiiert wurde der Denkraum im August 2014 von Projekt Interim (Vermittlung von Räumen zur Zwischennutzung in der Schweiz) und dem Literaturhaus Zürich, mit der Idee lokalen Autorinnen und Forschenden einen Ort des Reflektierens und Schreibens anzubieten. Während eines Jahres befand sich der Denkraum in der Villa Rigi. Seit 2016 ist der Denkraum eine Kooperation zwischen Literaturhaus Zürich und Strauhof. Das Einzelbüro, das einer Wissenschaftlerin, einem Forscher oder einer Autorin während jeweils drei Monaten zur Verfügung gestellt wird, befindet sich im Dachstock des Strauhof.

Bisherige Gäste im Denkraum waren Christof Moser (Journalist), David Iselin (Ökonom), Ruth Amstutz (Grafikerin und Kulturwissenschaftlerin), Carlo Spiller (Autor), Magaly Tornay (Historikerin), Hannes Grassegger (Ökonom und Autor), Renata Burckhardt (Autorin), Linus Schöpfer (Journalist) und Seraina Kobler (Journalistin).

Mehr Informationen unter denkraum-zurich.ch

Ein Projekt von Literaturhaus Zürich und Strauhof, mit freundlicher Unterstützung von Bogen 33.