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Programm

Mittwoch 25. Juni 2014  

Die Goethe-Gesellschaft Schweiz lädt ein: «Prometheus. Ansichten eines Menschheitsmythos», mit Günter Peters

Fluch oder Segen? Der antike Mythos des Prometheus erzählt vom Ursprung menschlicher Kultur, von der Eroberung der götterbestimmten Welt durch die Menschen. Vortrag von Günter Peters, Moderation: Barbara Naumann.

Datum: Mittwoch 25. Juni 2014
Zeit: 19.30 Uhr

Teilnehmer/in:

Eintritt frei

Von Prometheus kann man viele Geschichten erzählen, Günter Peters konzentriert sich auf drei Ansichten dieses Menschheitsmythos: Den Ausgangspunkt seiner Beobachtungen bildet der von Paul Manship 1934 für das New Yorker Rockefeller-Center geschaffene Prometheus-Brunnen. Anknüpfend an die Film-Installation von Javier Téllez in der Ausstellung «Die Fackeln des Prometheus» (ab 20. Juni im Kunsthaus Zürich) werden dann Arno Brekers Prometheus-Skulpturen in den Zusammenhang der nationalsozialistischen Ideologie und des Projekts eines „Gauforums“ in Weimar gerückt. Schliesslich geben Henry Moores Lithographien für ein vom Pariser Verleger Jonquières im Goethejahr 1949 initiiertes Künstlerbuch Anlass zu einer Lektüre von Goethes Dramenfragment «Prometheus».

Günter Peters ist Professor em. für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (Bayreuth, Mainz, Aachen, Berlin und Chemnitz). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Theorie der literarischen Produktion, Naturästhetik, Literatur und Musik, Mythos.

Eine Veranstaltung in Verbindung mit der Ausstellung «Die Fackeln des Prometheus. Johann Heinrich Füssli und Javier Téllez» im Kunsthaus Zürich.