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Programm

Donnerstag 17. Juli 2014  

Lesung: Science & Fiction – OPENAIR LITERATUR FESTIVAL ZÜRICH

"Dreams of Aliens", eine astrophysische Performance von Ben Moore, dem Popstar der Astrophysik. Danach "First contact", eine sphärisch-szenische Lesung von Science-Fiction-Texten mit Fabienne Hadorn und Rahel Hubacher und Live-Sounds von IOKOI

Datum: Donnerstag 17. Juli 2014
Zeit: 20.30 Uhr
Ort: Alter Botanischer Garten
Preis normal CHF 25.00
Preis ermässigt CHF 15.00

SCIENCE & FICTION

Teil I: Science

20:30 Uhr: Dreams of Aliens. Astrophysische Performance von Ben Moore
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Entwicklungen in Astronomie, Kosmologie und Biologie sind seit jeher eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Science Fiction. Umgekehrt übt aber auch Science Fiction einen wichtigen Einfluss auf Wissenschaft und Technik aus. Ben Moore präsentiert Beispiele aus der Forschung, aber auch aus Literatur, Kunst und Film: Was lehren sie uns über die Zukunft des Lebens, des Daseins, des Universums, des Alls?
Ben Moore ist seit 2002 Professor für Kosmologie und Astrophysik an der Universität Zürich. Der Brite gilt als "Popstar der Astrophysik" (Weltwoche), hat über 200 wissenschaftliche Abhandlungen zu Themen wie Ursprung der Planeten und Galaxien, Dunkle Materie und Dunkle Energie verfasst und bleibt mit seiner Forschung nicht im Elfenbeinturm: Für die Zürcher Street Parade 2010 entwickelte er etwa mit seinen Studenten ein Urknall-Lovemobile. Ben Moore's Homepage, Elefanten im All (Buch), Ben Moore im Interview.

Teil II: Fiction

22.00 Uhr: First contact. Sphärisch-szenische Lesung von Science-Fiction-Texten 
Unzählige Science-Fiction-Autoren von Asimov bis Stapelton haben sich Begegnungen mit fremden Lebewesen in fernen Welten imaginiert, und selten sind diese Aufeinandertreffen freundlich verlaufen. «First Contact» geht ersten zaghaften Annäherungsversuchen ebenso nach wie intergalaktischen Schlachten, und lässt uns von vergangener Zukunft und zukünftiger Vergangenheit träumen. Für die richtige Stimmung sorgt die Sängerin, Musikerin und Performerin IOKOI, Spezialistin für "spheric soundscapes, apocalyptic verses and repetitive hisses: impulsive, spine-tingling stuff."

Gesa Schneider (Leiterin Literaturhaus Zürich) und Philipp Theisohn (Leiter des Forschungsprojekts Conditio extraterrestris der Universität Zürich) haben die tragi-kosmischen Texte zusammengestellt, es lesen: Fabienne Hadorn und Rahel Hubacher.

Die zweite Ausgabe des OPENAIR LITERATUR FESTIVAL ZÜRICH wird gemeinsam präsentiert vom Literaturhaus Zürich und Kaufleuten Literatur, in Zusammenarbeit mit Oliver Scotoni (Rundfunk.FM), dem Autorenkollektiv index, dem Institut für Incohärente Cinematographie (IOIC) und dem Völkerkundemuseum der Universität Zürich.