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Programm

Sonntag 7. Juni 2020  

Literatur und Musik: Vom Eigensinn des Alltags und vom Alltag des Eigensinns - Virginia Woolf trifft Ernst Ǩrenek

Einführung: Stefan Zweifel, Lesung: Stephanie Japp, Musiker*innen: Elizaveta Shnayder-Taub (Violine), David Goldzycher (Violine), Katarzyna Kitrasiewicz-Losiewicz (Viola), Paul Handschke (Violoncello)

Datum: Sonntag 7. Juni 2020
Zeit: 11.15 Uhr
Ort: Konzertsaal Tonhalle Maag, Zahnradstrasse 22, 8005 Zürich
Preis normal CHF 35.00 (Kartenverkauf über die Tonhalle, Tel. 044 206 34 34)
Preis ermässigt CHF 35.00
Preis Mitglieder CHF 35.00

Teilnehmer/in:

«Mrs. Dalloway sagte, sie würde die Blumen selber kaufen.» So schlicht beginnt Virginia Wolfs Roman über einen einzigen Tag im Leben einer Dame der Gesellschaft. Mrs. Dalloway bekommt am Vormittag Besuch von ihrer alten Liebe, empfängt am Abend Gäste, und ein junger Mann, mit dem sie zufällig gesprochen hat, stürzt sich nachmittags aus dem Fenster. Es ist ein massvoll besonderer Tag, der Virginia Woolfs neue Technik deutlich macht: Was immer Mrs. Dalloway durch den Kopf geht, es fliesst ungefiltert in ihr Bewusstsein. Diesen Bewusstseinsstrom hört man auch in Ernst Ǩreneks Streichquartetten. Von einem Thema ausgehend, ergiesst sich hier die Musik in unterschiedliche stilistische Gefilde. Man mag dabei wechselweise an Klassik, Jazz oder Dodekaphonie denken – alles fügt sich zu einem eigensinnig-farbigen Kaleidoskop.

Gespielt werden Auszüge aus Ernst Krenek Streichquartett Nr. 3 op. 20 / Streichquartett Nr. 4 op. 24 ; Lesung aus Virginia Woolf, «Mrs. Dalloway».

 

CHF 35.– Kartenverkauf über die Tonhalle (044 206 34 34). Reservierte Karten können bis vor Veranstaltungsbeginn an der Kasse abgeholt werden.

Partner: Eine Veranstaltung von Literaturhaus Zürich und Tonhalle-Orchester Zürich, mit Unterstützung des Ernst Krenek Instituts.