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Programm

Dienstag 12. November 2019  

Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk – Unrast, Die Jakobsbücher --- ABGESAGT

--- Die Lesung von Olga Tokarczuk muss leider abgesagt werden. Seit bekannt ist, dass sie den Literaturnobelpreis rückwirkend für 2018 erhalten wird, kann sich die polnische Autorin vor Interesse kaum retten. Aus diesem Grund musste sie mit grossem Bedauern alle Lesetermine in der Schweiz absagen. Die Lesung soll im Frühjahr 2020 nachgeholt werden. --- Schon lange prägt ihre Stimme die polnische Literatur, mit einem ihrer früheren Romane hat sie letztes Jahr den Man Booker International Prize gewonnen und jetzt auch den Nobelpreis für Literatur: Wir freuen uns auf Olga Tokarczuk! Moderation: Jens Herlth, deutsche Lesung: Lara Körte.

Datum: Dienstag 12. November 2019
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Vortragssaal, Kunsthaus Zürich, Heimplatz 1, 8001 Zürich
Preis normal CHF 20.00
Preis ermässigt CHF 14.00
Preis Mitglieder CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:
Teilnehmer/in:

Für «Unrast» (auf Polnisch 2007 erschienen) wurde Olga Tokarczuk letztes Jahr mit dem Man Booker International Prize ausgezeichnet, ihr letzter Roman «Die Jakobsbücher» erhielt 2015 den wichtigsten polnischen Buchpreis Nike und jetzt erhält sie den Nobelpreis für Literatur. Beide Bücher erscheinen dieses Jahr in deutscher Übersetzung beim Zürcher Kampa-Verlag – und beide erzählen vom Unterwegssein, wenn auch in ganz unterschiedlicher Form. «Unrast» ist ein Kaleidoskop an Geschichten, Mythen, Notizen und Gedanken über das Reisen und die Verbindung zwischen Seele und Körper, Bewegung und Sein, Entwurzelung und Migration. «Die Jakobsbücher» handeln von Jakob Frank, dem Anführer einer mystischen Bewegung in Europa im 18. Jahrhundert – er war ein Grenzgänger und Suchender, den es nirgends lange hielt, weder bei einer Religion noch an einem Ort.

 

Bücher in der Museumsgesellschaft:

Partner: In Zusammenarbeit mit Culturescapes 2019 und den Slawischen Seminaren der Universitäten Fribourg und Zürich

Das Gespräch findet auf Polnisch mit deutscher Übersetzung (Isabelle Vonlanthen) statt.