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Programm

Donnerstag 21. März 2013  

Ursula Krechel

Ursula Krechel liest aus «Landgericht» (Jung & Jung 2012). Michael Guggenheimer unterhält sich mit der Autorin über den Roman, für den sie 2012 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Datum: Donnerstag 21. März 2013
Zeit: 19.30 Uhr
Preis normal CHF 18.00
Preis ermässigt CHF 12.00

Autor/in:
Moderator/in:

Der jüdische Richter Richard Kornitzer wurde von Nationalsozialisten aus dem Amt gejagt und ins Exil gezwungen. 1947 kehrt er nach Deutschland zurück, auf der Suche nach später Gerechtigkeit. Die ist jedoch nicht einfach zu erlangen. Überhaupt ist nichts einfach, nicht die Liebe zwischen Kornitzer und seiner Frau Claire, die damals in Deutschland zurückbleiben musste, nicht die Beziehung zu den Kindern, nicht die Rückkehr ins Richteramt. Die deutsche Nachkriegszeit, schwankend zwischen Depression und Aufbruch, bildet den Hintergrund dieser tragischen Geschichte von einem, der zurückkommen möchte und doch nicht ankommen kann. Für ihren Roman hat Ursula Krechel viel in Archiven geforscht, behutsam und nuanciert verschmilzt sie in «Landgericht» Dokumentarisches mit Fiktivem.

 

Ursula Krechel (geb. 1947 in Trier) schreibt Gedichtbände, Prosa, Hörspiele und Essays. Sie ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland und seit 2012 ebenso Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Ursula Krechel lebt in Berlin, wo sie die Werkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums leitet.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Omanut, Verein zur Förderung jüdischer Kunst in der Schweiz.

Bücher in der Museumsgesellschaft: