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Writer in Residence

Seit Dezember 2010 bieten das Literaturhaus Zürich, der Verein «Writers in Residence» und die Stiftung PWG, mit Unterstützung von Stadt und Kanton Zürich, eine Writers-in-Residence-Wohnung an. Wechselnde Autorinnen und Autoren aus aller Welt können sich hier in Ruhe jeweils während eines halben Jahres auf ihr Schreiben konzentrieren. Nach Tadeusz Dabrowski (Polen), Shumona Sinha (Indien/Frankreich), Viktor Martinowitsch (Weissrussland), Ken Bugul (Senegal), Hernán Ronsino (Argentinien), Bae Suah (Südkorea), Georgi Gospodinov (Bulgarien) und Aura Xilonen (Mexiko) ist die äthiopisch-amerikanische Autorin Maaza Mengiste ab Januar 2020 die 19. Writer in Residence in Zürich.

Maaza Mengiste ist eine äthiopisch-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Drehbuchautorin aus New York. Sie wurde 1971 in Addis Abeba geboren und flüchtete im Alter von vier Jahren mit ihrer Familie vor der Äthiopischen Revolution. Den Rest ihrer Kindheit verbrachte sie in Nigeria, Kenia und den USA. Ihre Romane “Beneath the Lion’s Gaze” (Norton 2010, dt. Übers. Wunderhorn 2013) und “The Shadow King” (Norton 2019) spielen vor dem Hintergrund der turbulenten Jahre der Äthiopischen Geschichte wie der Revolution von 1974 und dem Einmarsch Mussolinis im Jahre 1935. Ihre Werke wurden ins Deutsche, Französische, Italienische, Spanische, Portugiesische, Holländische und Schwedische übersetzt.