Partner: Stadt ZürichZKB

Projekte

Was passiert im Denkraum? Welche Autoren sind bald lesend in Zürcher Wohnzimmern zu erleben? Gibt es eine mittel-osteuropäische Literatur und wenn ja, wovon erzählt sie? In mehreren langfristig angelegten Projekten engagiert sich das Literaturhaus für die Förderung des Schreibens und den literarischen Austausch.

Jeweils am letzten Februarwochenende lädt das Literaturhaus dazu ein, an einem dreitägigen Festival die Literatur eines Landes oder einer geographischen Region näher kennen zu lernen. Nach den «Tagen arabischer Literatur» und den «Tagen russischer Literatur» fanden vom 23.-25 Februar 2018 die «Tage indischer Literatur» statt: Wir haben AutorInnen, VerlegerInnen und ÜbersetzerInnen aus Indien eingeladen, uns von ihrem Schreiben und Leben zu erzählen. Am Freitagabend eröffneten wir das Festival mit Pankaj Mishra. Am Samstag und Sonntag waren zehn weitere Gäste zu Gesprächen und Lesungen im Literaturhaus, u. a. Meena Kandasamy, Autorin und Aktivistin; Urmila Pawar, die grosse Stimmer der Dalit-Literatur; oder Sharad Sharma, der Initiant des sozialen Projekts «Grassroot Comics». Das detaillierte Programm finden Sie hier.

In Kooperation und mit Unterstützung von:

Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi, Übersetzerhaus Looren, Asien-Orient-Institut Zürich, Indologie, Zürcher Hochschule der Künste, Internationales Comix-Festival Fumetto, Comic-Magazin Strapazin, Deutscher Übersetzerfonds, Boner Stiftung für Kunst und Kultur.

Sofalesungen.ch bringt Literatur nach Hause: Die öffentlichen Lesungen in privaten Räumen sind persönlich, originell und unkonventionell. Sie finden in WG-Wohnzimmern, Ateliers, Hinterhöfen oder Schrebergärten statt und bringen lesende und schreibende Menschen zusammen. Die Sofalesungen präsentieren junge Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und anderswo. Die Gastgeberinnen und Gastgeber sind Leute wie du und ich, leidenschaftliche oder verhinderte LeserInnen.

Die nächsten Veranstaltungen:

Sonntag, 27. Mai, 19.00 Uhr: Arja Lobsiger

 

Partner: Engagement Migros, Literaturhaus Basel, Literaturhaus Lenzburg, Literaturhaus Zentralschweiz.

Mehr Infos: http://sofalesungen.ch/

 

Unter dem Titel „FRAGILE. Europäische Korrespondenzen“ hat das Netzwerk der Literaturhäuser bis Ende 2016 28 Autorinnen und Autoren eingeladen, miteinander zu korrespondieren. Sie schrieben in einem Briefwechsel mit einem Partner ihrer Wahl über aktuelle gesellschaftliche, kulturelle oder politische Themen, die Ihnen kostbar und wertvoll erscheinen und die ihrer Meinung nach jedoch zugleich auf dem Prüfstand stehen, deren Zerstörung oder Infragestellung droht.

Nachzulesen sind die Briefe unter fragile-europe.net oder im Band 265 der Reihe "die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik", welcher alle 14 Briefwechsel versammelt.

 

 

 

 

Ein Projekt des Netzwerks der Literaturhäuser. Lesen Sie mit: www.fragile.europe.net

 

 

Initiiert wurde der Denkraum im August 2014 von Projekt Interim (Vermittlung von Räumen zur Zwischennutzung in der Schweiz) und dem Literaturhaus Zürich, mit der Idee lokalen Autorinnen und Forschenden einen Ort des Reflektierens und Schreibens anzubieten. Während eines Jahres befand sich der Denkraum in der Villa Rigi. Seit 2016 ist der Denkraum eine Kooperation zwischen Literaturhaus Zürich und Strauhof. Das Einzelbüro, das einer Wissenschaftlerin, einem Forscher oder einer Autorin während jeweils drei Monaten zur Verfügung gestellt wird, befindet sich im Dachstock des Strauhof.

Bisherige Gäste im Denkraum waren Christof Moser (Journalist), David Iselin (Ökonom), Ruth Amstutz (Grafikerin und Kulturwissenschaftlerin), Carlo Spiller (Autor), Magaly Tornay (Historikerin), Hannes Grassegger (Ökonom und Autor) und Renata Burckhardt (Autorin). Von März bis Mai 2018 wird der Journalist Linus Schöpfer im Denkraum arbeiten.

Mehr Informationen unter denkraum-zurich.ch

Ein Projekt von Literaturhaus Zürich und Strauhof, mit freundlicher Unterstützung von Bogen 33.

 

 

 

Seit 2004 findet jedes Jahr im Juni in Zusammenarbeit mit der Pro Helvetia ein Kritikerworkshop zur mitteleuropäischen Literatur statt. Jeweils vier bekannte Literaturkritiker aus Mitteleuropa diskutieren mit ca. 12 Schweizer Kolleginnen und Kollegen über ins Deutsche übersetzte Neuerscheinungen aus ihren Ländern. Dabei werden neben Fragen zur literarischen Tradition und Ästhetik auch die Literaturszene generell, die Rezeptionsweisen, das Verlagswesen und die Medien des jeweiligen Landes besprochen. Bisherige Gastländer waren: Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Lettland, Litauen, Serbien.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

Interessierte Literaturkritiker, die gerne an dem Workshop teilnehmen möchten, bewerben sich bitte über info@literaturhaus.ch.