Angebot

Eine Bibliothek für die Damen dieser Herren

Die neue Ausstellung in den Vitrinen im Foyer und Debattierzimmer widmet sich der Bibliothek der Museumsgesellschaft und ihren Leserinnen und Lesern. Die Museumsgesellschaft wurde 1834 als «Vereinigung gebildeter Männer aller Stände» gegründet. Ziel war, «eine umfassende Lese-Anstalt [zu] errichten, und den Genuss geselliger Unterhaltung [zu] gewähren». Mit vierzig gekauften Bänden und einer Schenkung von 265 Bänden wurde zwei Jahre später die Bibliothek ins Leben gerufen.

Der Buchbestand der Museumsgesellschaft beläuft sich auf rund 140’000 Titel. Seit den 1830er-Jahren wird Belletristik und allgemeine Sachliteratur in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch gesammelt. Dazu kommen Bestände aus Schenkungen, insbesondere aus dem 19. Jahrhundert.

Anders als viele Bibliotheken mit ähnlichem Sammelprofil ist die Museumsgesellschaft eine Archivbibliothek und scheidet keine Bücher aus. Entsprechend reich ist die Auswahl an historischen Beständen, insbesondere an Belletristik, Reise- und Memoirenliteratur und Biographien sowie an literarischen Zeitschriften aus dem 19. Jahrhundert, die anderswo nicht oder nur schwer zu finden sind. Die Bibliothek lädt damit zu Entdeckungen ein und wird auch von Forschern aus der Schweiz und dem Ausland gerne benutzt.

Jährlich kommen rund 1'000 neue, aktuelle Bücher, Hörbücher und Filme dazu. Die zeitgenössische Literatur findet ihren Platz neben den bewährten Klassikern und den in Vergessenheit geratenen Bestsellern der Vergangenheit, die der Wiederentdeckung harren.

Im digitalen Bereich ist unser eigenes Angebot noch bescheiden, wir verweisen dazu gerne auf eine Auswahl von interessanten Angeboten anderer.

Eine Kostprobe aus unseren Beständen bietet die inzwischen recht ansehliche Sammlung von Fundstücken. Publiziert in den Neuheitenbulletins stellen sie einzelne Kostbarkeiten, Besonderheiten und Merkwürdigkeiten aus unseren Buchmagazinen vor.

In jährlich wechselnden Ausstellungen in den Vitrinen im Foyer und im Debattierzimmer werden ebenfalls besondere Bestände ins Rampenlicht gestellt.