So 23.2.  
2020  
11:30 Uhr
Die namibische Geschichte neu schreiben: Tshiwa Trudie Amulungu und Ulla Dentlinger
Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
TAGE SÜDAFRIKANISCHER LITERATUR. // Lesung und Gespräch. Moderation: Julia Rensing, deutsche Lesung: Claudia Jahn.

Fast 30 Jahre unter deutscher Kolonialherrschaft, gefolgt von 70 Jahren Südafrikanischer Besatzung: Die namibische Geschichte erzählt von Repression, Resilienz, Resistenz und Befreiung. Heute, knapp 30 Jahre nach der Unabhängigkeit, sind die Spuren der Kolonialzeit noch immer sicht- und spürbar, wie individuelle Erzählungen von Namibier*innen zeigen: Mit ihren Autobiografien «Taming My Elephant» und «Playing White Under Apartheid» werfen die namibischen Autorinnen Tshiwa Trudie Amulungu und Ulla Dentlinger einen Blick zurück auf die traumatische Vergangenheit und widmen sich der Aufarbeitung von Apartheid, Exilerfahrung, der Rückkehr in ein verändertes Namibia und Identitätskrisen. Dabei schreiben sie aus ganz unterschiedlichen Positionen – während Tshiwa Trudie Amulungu Teil der Befreiungsbewegung wurde, war Ulla Dentlinger gezwungen die Identitätskategorien coloured und white zu wechseln und auszuhandeln.

Im gemeinsamen Gespräch diskutieren sie über die komplexe Geschichte des eigenen Landes und ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit dieser.

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Afrikastudien Basel und den Basler Afrika Bibliographien.

Das Gespräch findet auf Englisch statt.

Büchertisch: Pile of Books.

In Kooperation mit und mit Unterstützung von:

Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Südkulturfonds, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, Abantu Book Festival, Max Geilinger-Stiftung, Übersetzerhaus Looren, Englisches Seminar der Universität Zürich, Zentrum für Afrikastudien Basel, Basler Afrika Bibliographien, Arthouse Movie, Fotomuseum Winterthur, Fumetto Comic Festival Luzern, Literaturecho