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Programm

Donnerstag 11. November 2004  

Abends um 7

Datum: Donnerstag 11. November 2004
Zeit: 19.00 Uhr
0.00

Teilnehmer/in:

Ariane Braml führt zusammen mit Ernst Nef ein Werkstattgespräch über das Wesen der Lyrik und ihre Stellung in der Gegenwart.

Die Literaturkritikerin Iris Radisch liess verlauten, es gäbe keine «Lyrik-Kritik, die ihren Namen verdient, für die Gegenwartslyrik. Doch was man nicht verstehen kann, darüber muss man sprechen.»
Dieser Prämisse folgend, versuchen Ariane Braml und Ernst Nef dem Gedicht sein Geheimnis zu entlocken. In einem Gespräch mit dem Verleger Curd Zimmermann (Nimrod und Rauhreif Verlag) soll es zu einer Begegnung dieser zwei sehr unterschiedlichen Lyriker kommen, die das Publikum anregen und zum Mitreden aufmuntern soll.
Ariane Braml (1969) debütierte 2000 mit einer Gedichtsammlung «Stille Ruder». Über ihren zweiten Gedichtband «Im Sterngras reisst der Wind» (Nimrod Verlag) schrieb die Neue Zürcher Zeitung: «Die Zürcher Dichterin Ariane Braml schreibt wirkungsvoll gegen Sehnsüchte an. (...) Mit der gewitzten Geste der Ironie und zuweilen sogar ausgelassen bacchantisch.»
Der 2003 erschienene Gedichtband «Sei's drum» des vielbeachteten Lyrikers Ernst Nef (1931) erinnert in seiner staccato-rhythmisierenden Sprache an Jandl und die Dadaisten. Die Gedichte, ob in offener oder geschlossener Form, zeichnen sich durch grossen Wort- und Sprachwitz aus.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.