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Programm

Samstag 29. Oktober 2011  

Zürich liest: Romancières Suisses Romandes: Corinne Bille und Alice Rivaz

Datum: Samstag 29. Oktober 2011
Zeit: 18.30 Uhr
18.00

Moderator/in:
S. Corinna Bille (1912-1979) und Alice Rivaz (1901-1998) gehören zu den grossen Autorinnen der Romandie. In zwei fünfzigminütigen szenischen Lesungen auf Französisch zeichnen die Literaturwissenschaftlerin Anne-Lise Delacrétaz und die Schauspielerin Catherine Kunz Leben und Werk dieser beiden grossen Romancières des 20. Jahrhunderts nach.

S. Corinna Bille war die Tochter eines Malers und Schriftstellers und einer Bergbäuerin. Sie führte ein unstetes, naturverbundenes Nomadenleben in Walliser Weilern und im Pfynwald, zusammen mit anderen Schriftstellern, darunter ihr späterer Mann Maurice Chappaz. Sie unternahm mehrere Reisen, u.a. nach Afrika und Russland. S. Corinna Bille schrieb Romane, Lyrik, Geschichten für Kinder und Theaterstücke, 1975 erhielt sie den renommierten Prix Goncourt.

Nach einer Kindheit im Waadtland und einem Studium der Musik hat Alice Rivaz ihr gesamtes Leben in Genf verbracht. Sie wurde schon in den vierziger Jahren mit Romanen wie «Wolken in der Hand» bekannt. In ihrem Werk erforschte sie das Leben der Frauen, ihr dritter Roman  «Der Bienenfriede», 1947, gilt als Vorläufer der feministischen Literatur. Sie erhielt zweimal den Schillerpreis.

Ein Anlass im Rahmen unserer Reihe «Ces voisins inconnus», mit freundlicher Unterstützung der Oertli-Stiftung.