Do 13.1.  
2022  
20:00 Uhr
Bühne frei für die Literaturmagazine
Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Neuer Lesestoff gesucht? Literaturmagazine aus der Schweiz stellen sich vor und offerieren Kostproben

Das Schreiben über Literatur gibt es noch! Wir starten das neue Jahr mit einem Abend, der gleich mehrere Schweizer Literaturmagazine ins Zentrum stellt: «Das Narr», «Glitter – Die Gala der Literaturzeitschriften», «Denkbilder» und «Ernst» versammeln unerhörte Stimmen, präsentieren eigene literarische und grafische Kunstwerke und nehmen zeitgenössische Literatur kritisch unter die Lupe. Mit Kurzlesungen und Heften zum Stöbern und Austauschen.

 

«Glitter – Die Gala der Literaturzeitschriften» ist die erste und bisher einzige queere Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum. Was bedeutet queere Literatur? Glitter sagt dazu: «Wir verstehen darunter all das, was künstlerisch anspruchsvoll mit Sprache umgeht und patriarchale, heteronormative und binäre Muster hinterfragt». In der 5. Ausgabe finden sich Texte von Anna Stern, Annette Hug, Jessica Jurassica, Simone Meier uvm.

«Denkbilder» ist das Germanistikmagazin der Universität Zürich. Jeweils unter einem «Denkbild» werden Studierende eingeladen einen Beitrag zu gestalten – sei das ein literarischer Text, ein Essay, eine Fotografie oder Illustration. Das letzte Denkbild war «Blick», nun geht es weiter mit «Garten». Wir sind gespannt, welche Beiträge, die unter diesem Thema entstanden sind, sie uns am Magazinabend vorstellen werden.

«Das Narr» ist ein narrativistisches Literaturmagazin, das schon seit 2011 neuen, unerhörten Stimmen eine Möglichkeit gibt, ihre Texte zu veröffentlichen. Literarische, aber auch grafische und zeichnerische Kunstwerke werden in diesem für die Schweizer Literaturwelt wichtig gewordenen Magazin vereint.  Katja Brunner, Patricia Büttiker, Pino Dietiker, Lukas Gloor, Annina Haab uvm. schrieben für die letzte Ausgabe.

«Ernst» ist ein Kulturmagazin aus Winterthur, das Gesellschafts- und Sinnfragen mit Geschlechterfragen verbindet. Die letzte Ausgabe mit dem Titel «Manuskript» ist gänzlich der Literatur gewidmet. Das Redaktionsteam hat Schriftsteller*innen in ihren Werkstätten besucht und unter anderem mit Paul Nizon und Gianna Molinari über das Schreiben reflektiert und auch mit einer Lektorin des Rotpunkt Verlages über die harte Arbeit mit Manuskripten gesprochen.