Do 14.7.  
20:00 Uhr
David Grossman • Literaturfestival Zürich
Ort: Alter Botanischer Garten, Talstrasse 71, 8001 Zürich
Preis: CHF 40.00/30.00
Sprache: Das Gespräch wird auf Englisch geführt, Textpassagen werden auf Deutsch gelesen.
Liebe in Zeiten des Krieges – grosses Kino mit dem israelischen Booker-Preisträger und Friedensaktivisten

Drei Frauen – Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili – kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis: An Veras 90. Geburtstag beschliesst Gili, einen Film über ihre Grossmutter zu drehen und mit ihr und Nina auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok zu reisen. Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen?

Der grosse israelische Schriftsteller David Grossman präsentiert seinen neuen Roman, der auf einer realen Geschichte beruht: «Was Nina wusste» ist zugleich Kriegsbericht, Liebesgeschichte und Familienroman – und in allem überwältigend.

David Grossman (geb. 1954 in Jerusalem) gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern unserer Zeit. Er wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter 2010 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2017 der Booker-Preis. Grossman ist ein Mahner für eine nachhaltige Friedenslösung im Nahen Osten.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verein Omanut.

Moderation: Jennifer Khaksouri

Deutsche Stimme: Ariela Sarbacher

Gut zu wissen:
Bei unsicherer Witterung findet die Veranstaltung drinnen im Kaufleuten statt.
Die anschliessende IOIC Night Session ist im Ticket inbegriffen.

Für diese Veranstaltung sind auch Livestream-Tickets verfügbar.

Das 10. Literaturfestival Zürich findet vom 11. bis 17. Juli 2022 statt und wird gemeinsam präsentiert von Literaturhaus Zürich und Kaufleuten.

Mit freundlicher Unterstützung von Stadt Zürich Kultur und der Fachstelle Kultur Kanton Zürich, der Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung, und dem Kulturfonds Pro Litteris.

Bücher in der Bibliothek:
Foto: Michael Lionstar