Writers in Residence

Seit Dezember 2010 bieten das Literaturhaus Zürich, der Verein «Writers in Residence» und die Stiftung PWG, mit Unterstützung von Stadt und Kanton Zürich, eine Writers-in-Residence-Wohnung an.  Anfang Februar 2022 ist die portugiesisch-angolanische Autorin Djaimilia Pereira de Almeida als 23. Writer in Residence in Zürich eingetroffen.

Leben und Werk

Djaimilia Pereira de Almeida, 1982 in Luanda, Angola geboren und in Lissabon, Portugal aufgewachsen, promovierte als Literaturtheoretikerin. Sie hat sieben Romane und drei Essaybände veröffentlicht und schreibt für verschiedene Zeitschriften und Magazine in Portugal und Brasilien. Zudem ist sie Beraterin von Portugals Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa für Menschenrechte, Chancengleichheit und Nicht-Diskriminierung. Sie lebt mit ihrem Ehemann, dem Autor und Hochschuldozenten Humberto Brito, in Lissabon.

Ausserhalb des portugiesischen Sprachraumes ist sie erstmals mit der englischen Übersetzung ihres ersten Romans «Esse cabelo» (Teorema, Lisboa 2015) ins internationale Rampenlicht getreten.

Ihr sechster Roman «A Visão das Plantas» (Relógio D’Água, Lisboa 2019) wurde mit dem Oceanos Prize (Prêmio de Literatura em Língua Portuguesa) ausgezeichnet und erscheint unter dem Titel «Im Auge der Pflanzen» im Februar 2022 in deutscher Übersetzung im Unionsverlag.

Fernab des Alltags

Wechselnde Autor*innen aus aller Welt können sich hier in Ruhe jeweils während eines halben Jahres auf ihr Schreiben konzentrieren. Zuletzt waren Tadeusz Dabrowski (Polen), Shumona Sinha (Indien/Frankreich), Viktor Martinowitsch (Weissrussland), Ken Bugul (Senegal), Hernán Ronsino (Argentinien), Bae Suah (Südkorea), Georgi Gospodinov (Bulgarien), Aura Xilonen (Mexiko), Maaza Mengiste (Äthiopien/USA), Christos Chryssopoulos (Griechenland), Lana Bastašić (Kroatien) und Sjón (Island) in Zürich.